Produktfotografie

Bei der Produktfotografie geht es darum, Gegenstände bzw. Produkte fotografisch möglichst vorteilhaft in Szene zu setzen. Auch Bezeichnungen wie Objekt- oder Gegenstandsfotografie sind gebräuchlich. Ob für das Internet oder für die Printmedien: Die professionelle Produktfotografie gehört im weitesten Sinne zur Werbefotografie und erfordert die Verwendung erstklassiger Technologien. Darüber hinaus sollte der Fotograf mit fundiertem Know-how und Fingerspitzengefühl zu Werke gehen. Denn schon kleinste Details sind in diesem Bereich von Bedeutung, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wer erfolgreich Produkte - gleich, welcher Art - verkaufen will, sollte sich umfassend mit dem Thema Produktfotografie beschäftigen. Wie gut oder wie schlecht die entsprechenden Produkte ins rechte Licht gesetzt werden, entscheidet letztlich über den Verkaufserfolg - oder den Misserfolg. Dies kann an an folgendem Beispiel näher erläutert werden: Eine Tafel Schokolade soll werbewirksam abgelichtet werden. Würde man dieses köstliche Naschobjekt nun auf einem einfachen weißen Tisch drapieren, wäre die Wirkung gleich Null. Auf einem Jutesack drapiert, umgeben von ein paar Schokobohnen, ergibt sich hingegen schon ein völlig anderes Bild. Darüber hinaus ist diesbezüglich die Tiefenschärfe von besonderer Bedeutung. Ist diese zu gering eingestellt, wird die Schokolade nur schwer zu erkennen sein. Auch dadurch kommt der gewünschte positive Wirkeffekt nicht zur Geltung. Wichtig ist, dass die zu fotografierenden Produkte möglichst scharf, gut belichtet und möglichst kontrastreich wirken sollten. Wenn der richtige Abstand zum Objekt eingehalten wird, kann das Risiko, dass Verzerrungen entstehen, weitgehend ausgeschlossen werden.

Realitätsnahe Aufnahmen sind das A und O in der Produktfotografie. Das heißt, dass auch die Größenverhältnisse sowie die Inszenierung der einzelnen Gegenstände passen müssen. Es gilt, Farben so natürlich wie nur irgend möglich aufzunehmen. Darüber hinaus macht es Sinn, das Produkt aus mehreren Perspektiven zu fotografieren. Auch, weil man im Zuge dessen von unterschiedlichen Lichteinfällen profitiert. Während die Farben in den Vordergrund rücken dürfen, sollte der Background schön ruhig und dezent gehalten werden. Bei einem auffälligen Hintergrund würde die Wirkung des Produktes verringert. Wer glänzende Objekte, wie zum Beispiel Äpfel, Smartphones oder Schmuck ablichten möchte, der sollte die Kameraeinstellung so wählen, dass Reflektionen adäquat kompensiert werden. Hobby- und Profi-Fotografen haben bei der Auswahl der passenden Kamera die Wahl zwischen klassischer Kompaktkamera und einer hochwertigen Spiegelreflexkamera. Wer wirklich erstklassige Fotografien generieren möchte, der ist mit letzterer eindeutig besser beraten. Während man bei einer Kompaktkamera an einige wenige fixe Einstellungen gebunden ist, bietet die Spiegelreflexkamera buchstäblich 1.001 Möglichkeiten, kreativ zu werden. So können der Blitz und das Objektiv ganz nach Bedarf ausgetauscht werden. Die Verwendung eines Stativs ist bei der Produktfotografie immer empfehlenswert. Auf diese Weise sind wackelfreie Bilder nahezu garantiert. Selbst wenn die Bilder auf den ersten Blick erstklassig werden, so lohnt es sich doch, in ein qualitativ hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm zu investieren. Dann hat der Fotograf die Möglichkeit, auch später noch kleinere Korrekturen oder Veränderungen am Bild vorzunehmen. Auch in diesem Bereich sind der Kreativität so gut wie keine Limits gesetzt. Grundsätzlich sind Präzision und Fingerspitzengefühl in der Produktfotografie elementar. Es lohnt sich, ausreichend Zeit für die einzelnen Aufnahmen einzuplanen und die Arbeit mit dem nötigen handwerklichen Geschick in Angriff zu nehmen.

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